Aus- und Weiterbildung

 

 

Die Qualifikation eines Schulbegleiters kann nach dem aktuellen Stand nicht genau definiert werden,

da es kein bundeseinheitliches Berufsbild gibt.

Je nach den Ansprüchen der Kosten-/Anstellungsträger und der spezifischen Sachlage, wird das Personal ausgewählt.

Wichtig und notwendig wäre eine psychologische und pädagogische Ausbildung von Schulbegleitern.

 

Schulbegleiter, die schon tätig sind sollen nicht verdrängt, sondern entsprechend geschult und qualifiziert werden.

 

Diese sollten mit einer großen Vielfalt an Methoden und Instrumenten vertraut sein, um schnell auf spezifische Situationen reagieren zu können und dem Kind somit eine gute Förderung und Unterstützung zu bieten.

Im Hinblick auf dieses Ziel besteht noch großer Handlungsbedarf.

 

Der Schulbegleiter ist in das Netz von Lehrer, Klasse, Eltern, Schulleitung und Behörden eingebunden und übernimmt

hier als Bindeglied eine Schlüsselrolle. Eine Unterqualifizierung kann zur Belastung für die Lehrkraft werden und

im äußersten Fall die Integration zum Scheitern bringen.

 

Erste Schritte hin zu einer Professionalisierung der Schulbegleitung werden bereits mit dem Modellprojekt zur

Qualifizierung von Schulbegleitern am Institut für Schulbildung und Sozialmanagement e.V. (QuaSI) in Thüringen gemacht.

 

Die Ausbildungsstätten sollten nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)

geprüft und zertifiziert sein.

 

 

Aus- und Weiterbildung nach AZAV

 

Burnout- und Stresspräventionsberater

Kinder- Jugend- und Familienberater

Schulbegleiter

Suchtberater

 

 

Heilpraktiker mit Fachvertiefung Naturheilkunde und Schwerpunkt Psychotherapie

Psychologischer Berater

Lernberater/Lerntherapeut

Mediator

 

 

Aus- und Weiterbildung ohne AZAV